Donnerstag, 5. Februar 2015

Still Alice - Rezension

Jeder von euch weiß, dass wir Kristen und Rob und ihre Projekte lieben. Nach dem wir schon seit geraumer Zeit immer wieder Movie-Rezensionen veröffentlichen, dürfte euch außerdem bekannt sein, dass wir nicht nur ihre Filme lieben, sondern auch andere^^
In jedem Fall ist es immer ein Privileg einen Film vor seiner Veröffentlichung sehen zu dürfen. In diesem speziellen Fall liegt uns der Film noch mehr am Herzen.
Jen, Leonie und ich konnten nämlich schon vorab "Still Alice" sehen. Die Einladung zur Pressevorstellung ließ uns drei Mal im Kreis hüpfen :D Egal, nun zum wichtigen Teil: unsere Meinung :)

Achtung mit SPOILERN!


Die komplette Filmpromo ließ ja schon auf einen super Film hoffen. Als ich heute im Kino saß, war ich richtig nervös. Ich hatte hohe Erwartungen - und was soll ich sagen, sie wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Zur Storyline müssen wir ja nicht mehr so viel sagen - wer nicht Bescheid weiß, der nutze doch gleich mal unsere neuen Labels ;) (Movie - Still Alice) - oder wartet bis zum 5. März wenn er dann im Kino zu sehen ist.

Julianne Moore brilliert als Hauptdarstellerin, deren Figur Alice an einer frühen Art von Alzheimer leidet, in jeder ihrer Szenen. Der Film (Dauer 101 Minuten) kam mir persönlich viel kürzer vor. Wunderbar stellt sie den den Prozess dar, der sie von einer renommierten Linguistik- Professorin zur Alzheimer Patienten werden lässt. Darüberhinaus verliert sie nie den Mut.
Die Dialoge, besonders mit ihrem Ehemann (Alec Baldwin) und Tochter Lydia (Kristen Stewart) waren herausragend.
Kristen spielt die zweitgrößte Rolle und glänzt neben Julianne umso mehr. Keine Spur von "Bella Swan" - aber wir wissen ja schon länger, was sie kann. Die Beziehung zwischen Alice und Lydia ist so glaubwürdig wie kaum ein anderes Duo im Film.

Ich selbst habe besonders im Moment der Rede von Julianne´s Charakter Tränen vergossen. Ebenso aber auch als sie ihren Kindern von der Diagnose berichtet und die Dialoge zwischen Kristen und Julianne fand ich auch überaus überzeugend. Kurz um: meine Gefühle haben eine Achterbahnfahrt hinter sich und noch als ich aus dem Kino ging, musste ich mir das Weinen verkneifen.

Wenn ich ein was aus dem Film besonders für mich selbst mitgenommen habe, dann sind es diese Worte: "Live in the Moment" - wie wahr, wie wahr. Keiner weiß, was in der Zukunft auf einen zukommt. Lebe jeden Tag (als wäre er dein letzter).
Jeder der mit der Krankheit schon irgendwie in Berührung kam, wird sicherlich eine stärkere Reaktion darauf haben. Oder jemand, der sich allgemein gut in solche Situationen hineindenken kann.
Ich jedenfalls war, und bin es noch, begeistert - wie bei kaum einen anderen Film in der letzten Zeit. Und wegen den Oscars renn ich gerade gefühlt 3 Mal die Woche in die Kinos :D

Fazit für mich (Bruni): Ein "Must-See" Film 2015! Starke Performances des Casts mit einem Thema, das mehr Aufmerksamkeit benötigt. Nicht nur, weil Julianne hoffentlich den Oscar mit nach Hause nimmt, ist es ein Werk, das kein Filmliebhaber verpassen sollte. Überaus emotionsgeladendes Drama!

Und noch ein paar Ergänzungen von mir (Leonie): Ich kann Bruni in allen Punkten nur zustimmen: Still Alice ist ein ganz großartiger Film, der mich wirklich sehr berührt hat, gerade weil er so real erscheint. 
Zu Kristen kann ich auch nur sagen, dass sie mich immer wieder auf's Neue überrascht, und das selbstverständlich positiv! So verschieden ihre Rolle auch sein mögen, in jeder Rolle (und speziell in Still Alice) erkenne ich ein bisschen von ihr selbst wieder (das klingt immer total seltsam aber bei manchen Szenen oder Gestiken denkt man sich einfach: "DAS gerade, das war sowasvon Kristen^^) Und das macht sie einfach nur toll <3 
Die einzige plausible Antwort auf den berühmten Satz "And the Oscar for Best Actress goes to..." kann ich persönlich für dieses Jahr nur mit Julianne Moore beantworten - Herausragend!

Von mir (Jen) gibt's ein: Dem ist nichts hinzuzufügen..außer: AB IN DIE KINOS MIT EUCH!! :)

Als Tipp vielleicht noch eins: Wer der englischen Sprache weitestgehend mächtig ist und bei wem die Möglichkeit der Originalvorstellung / Original mit Untertitel Vorstellung besteht, schaut ihn euch im Original an! 

1000 Dank an Polyband, die den Film hier in Deutschland vertreiben!!

1 Kommentar:

  1. Mein verspätetes Kommentar zu eurer Rezension.
    Ich war mir erst nicht ganz so sicher ob ich den Film anschauen sollte, trotz Kris, wegen der Thematik und dem dicken Alec Baldwin (Verzeihung).
    Und nach der Einschlafhilfe "Die Wolken von Sils Maria"(Jetzt werde ich gesteinigt)
    wollte ich vorsichtiger sein beim nächsten Film mit Kris, außer "Camp X-Ray" der wird
    angeschaut!
    Aber nach eurer Kritik, werde ich es wagen.
    Übrigens habe ich Julianne Moore das erste mal vor 23 Jahren in dem Film "The Hand
    That Rocks the Cradle" gesehen, lange ist es her.
    Gestern startete auch der Film "Fifty Shades of Grey" in den deutschen Kinos (sabber,
    sabber), ich glaube den schaue ich mir mal an.
    Mit gepeitschten Grüßen
    Euer Sascha "old guy" W.

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